Bedienung

Die Bedienung des Programms, das Ausfüllen und Ändern von Eingabe-Masken und die Auswahl von Funktionen aus einem Menü werden über definierte Vorgänge durchgeführt. Mit dieser Funktionalität wird man schnell vertraut.

Um bestimmte Vorgänge oder Aktionen auszuführen, ist in der Regel die Auswahl eines Menü-Eintrags nötig. Bei einem Menü handelt es sich um eine zweizeilige Anzeige am oberen Bildschirmrand. Die erste Zeile enthält stichpunktartig Worte oder Kurzbezeichnungen mit den möglichen Aktionen. In der zweiten Zeile erscheint zu jedem aktuell angewählten Stichpunkt eine kurze Erläuterung.

Man unterscheidet zwischen dem Anwählen eines Menüpunktes und dem Ausführen/Aktivieren eines Menüpunktes. Zum Anwählen eines Menüpunktes benutzt man die Tasten <Cursor-nach-rechts> und <Cursor-nach-links>. Mit jedem Drücken einer Cursor-Taste wird der nächst- folgende oder vorherige Menüpunkt angewählt. Der jeweils angewählte Menüpunkt erscheint invers oder in einer anderen Farbe dargestellt. Um den angewählten Menüpunkt zu aktivieren, also die zugehörige Aktion auszuführen, drückt man einfach die <ENTER>-Taste.

Der Vorgang des Anwählens und Aktivierens eines Menüpunktes läßt sich jedoch noch vereinfachen. Jeder Menüpunkt besitzt einen sogenannten Hotkey. Über den Hotkey kann ein Menüpunkt in einem Zug angewählt und aktiviert werden. Den Hotkey eines Menüpunktes erkennt man an seinen speziellen Darstellungs-Merkmalen; zum Beispiel durch eine herausragende Farbe, oder durch eine Unterstreichung.

Viele Menüs sind verkettet. Das bedeutet, dass nach dem Aktivieren eines Menüpunktes ein weiteres Menü erscheint. (Ein solches wird auch häufig als Untermenü bezeichnet). Betrachten Sie dazu folgende Darstellung:

Hauptmenü: Neu Ändern Löschen Etiketten Bank
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Untermenü 1: Einzel-Etikett Etiketten-Liste Serienbrief
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Untermenü 2: Kunden-Nr. Suchname Firma Postleitzahl

In dem gezeigten Beispiel erscheint nach dem Aktivieren der Funktion Etiketten im Hauptmenü das damit verkettete Untermenü 1, in dem nun weitere Aktionen möglich sind. Hier zum Beispiel die Auswahl eines einzelnen Etiketts, einer Etiketten-Liste oder von Serienbriefen.

Würde man im Untermenü 1 die Etiketten-Liste wählen, erscheint ein weiteres verkettetes Menü (Untermenü 2), das in unserem Beispiel die Auswahl des Sortier-Kriteriums gestattet. Darunter könnten evtl. wieder weitere verkettete Menüs erscheinen usw...

Auf dem Bildschirm des Computers oder Terminals ist jeweils nur das gerade aktive Menü zu sehen. Um von einem Menü in das jeweils vorherige (darüberliegende) Menü zu gelangen, benutzt man die Taste <Cursor-nach-oben>.

Die Aktivierung eines Menüpunktes führt in der Regel entweder zu einem Untermenü (wie eben dargestellt) oder zum einer sogenannten Eingabemaske. Eingabemasken sind "Fenster" auf dem Bildschirm, in das Daten eingetragen werden können. Die eingetragenen Daten werden meist in zugehörigen Datenbanken gespeichert. Beim Ausfüllen einer Eingabemaske besteht immer eine ganz bestimmte Funktionalität. Wenn eine Eingabemaske aktiviert wird, befindet sich die Eingabe-Markierung auf dem ersten änderbaren Feld der Maske. Innerhalb einer Maske kann man die Eingabe-Markierung auf das jeweils nächste oder vorherige Feld bewegen, indem man die Tasten <Cursor-nach-unten> und <Cursor-nach-oben> benutzt. Auch die <ENTER> Taste bewegt die Eingabe-Markierung auf das nächste Feld.

Innerhalb eines Feldes kann mit der <Rückschritt>-Taste das Zeichen links von der Schreibmarke (Cursor) gelöscht werden. Die <Löschen>- oder <Entf>-Taste löscht das Zeichen, welches sich direkt am Cursor befindet. Mit der <Home>- bzw. <Pos1>-Taste wird der Cursor an den Anfang eines Eingabe-Feldes gesetzt. Die <Ende>-Taste bewegt den Cursor hinter das letzte eingegebene Zeichen im Eingabefeld. Alle anderen Tastendrücke werden als Feld-Eingaben betrachtet und an der Stelle, an der sich der Cursor befindet, eingetragen, solange noch Platz im Eingabefeld zur Verfügung steht. Die Eingaben erfolgen immer im Einfüge-Modus, das heißt, dass bei der Eingabe alle Zeichen rechts des Cursors weiter nach rechts verschoben werden.

Durch das Drücken der <ENTER>-Taste bewegt sich, wie erwähnt, die Eingabe-Markierung auf das nächste Eingabe-Feld. Falls sich jedoch die Eingabe-Markierung bereits auf dem letzten Feld einer Eingabemaske befindet, führt ein weiterer Druck auf die <ENTER>-Taste dazu, dass die Angaben in der Eingabemaske übernommen und abgespeichert bzw. weiterverarbeitet werden.

In Eingabemasken mit vielen Felder wäre das Bewegen der Eingabe-Markierung zum letzten Feld mitunter zu umständlich, vor allem wenn vielleicht nur in den ersten Feldern eine Eingabe oder Änderung durchgeführt wurde. Deshalb kann man eine Eingabemaske auch vorzeitig dadurch speichern, dass man die <F10>-Taste drückt. Wenn man die <F10>-Taste zum Speichern verwendet, ist es nicht wichtig, in welchem Feld sich die Eingabe-Markierung gerade befindet. So kann man zum Beispiel Änderungen in den ersten Feldern einer Eingabemaske durchführen, und dann gleich mit Hilfe der <F10>-Taste die Änderungen abspeichern, ohne durch die gesamte Maske "hindurchgehen" zu müssen.

Um das Ausfüllen oder Ändern einer Eingabemaske abzubrechen, ohne die Änderungen/Eingaben zu speichern, verwendet man die <F8>-Taste. Allgemein hat im Programm daily die <F8> Taste die Funktion "Abbruch".
Hinweis für UNIX Anwender: Auf manchen Terminals kann auch die <ESC>-Taste als Ersatz für die <F8>-Taste benutzt werden. Da aber vielfach der von der <ESC>-Taste gesendete Code als Teil einer Code-Sequenz für andere (Funktions)-Tasten gilt, ist die Verwendung der <ESC> Taste nicht immer zuverlässig. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man sich lieber grundsätzlich die folgenden Funktionstasten einprägen sollte:

<F8> = Abbruch

<F10> = Speichern

Eine weitere Funktionstaste soll an dieser Stelle erwähnt werden. In manchen Eingabemasken gibt es die Möglichkeit, einen Eintrag aus einer vorgegebenen Liste von Kriterien auswählen zu können. Ein Beispiel hierfür ist der numerische Code für die Angebots-Gültigkeitsdauer in der Eingabemaske 'Variablen' eines Angebotsformulars. Wir nennen eine solche Liste einen "Browser". Die Inhalte von Browsern werden einmal (in der Regel bei der Installation) vom Systemverwalter festgelegt (*.tab Dateien), und stehen dann für alle Anwender zur Verfügung. Der Inhalt des Browsers für die Angebots-Gültigkeit könnte etwa wie folgt aussehen:

Datei gueltig.tab:

01:Angebotsgültigkeit 2 Wochen
02:Angebotsgültigkeit 3 Wochen
03:Angebotsgültigkeit 4 Wochen
04:Angebotsgültigkeit 2 Monate
05:Angebotsgültigkeit 3 Monate

Beim Ausfüllen einer entsprechenden Eingabemaske kann man nun im zugehörigen Eingabefeld entweder --wenn man ihn auswendig weiß-- einfach den Code (1, 2, 3, 4 oder 5) eingeben, oder man drückt die <F3>-Taste, um den zugehörigen Browser anzuzeigen. Von dort läßt sich ein Eintrag dann interaktiv über die Tasten <Cursor-nach-unten> und <Cursor-nach-oben> mit nachfolgender <ENTER> Taste auswählen.

In wenigen Fällen dient eine weitere Funktionstaste einem bestimmten Zweck: die <F2>-Taste wird als "Querverweis"- oder "Referenz"-Taste benutzt. Hierbei kann mit Hilfe der <F2>-Taste eine Funktion aufgerufen werden, während man sich im Bearbeiten einer Eingabemaske befindet.

Ein Beispiel hierfür ist die Referenz auf den Adreß-Datensatz (die Kundennummer aus der Adressendatenbank) innerhalb der 'Variablen'-Maske von Angeboten, Bestellungen, Lieferscheinen, Auftragsbestätigungen und Rechnungen. Wenn sich dort die Eingabe-Markierung im Feld "Kundenadresse" befindet, kann mit Hilfe der <F2>-Taste die Adreßverwaltung aufgerufen werden, um zum Beispiel eine andere Kunden- oder Lieferanten-Adresse mit dem Formular zu verbinden.

Allgemein gilt, dass in den wenigen Fällen, in denen die Funktionstasten <F3> (für Browser-Liste) und <F2> (Referenz) gültig sind, dies in der Hilfezeile, die am unteren Bildrand dargestellt wird, durch eine entsprechende Nachricht zu erkennen ist.

Wenn Sie sich diese relativ wenigen und einfachen Hinweise zur Bedienung von daily einprägen, werden Sie sich bald sicher und zuverlässig durch die Programmfunktionen bewegen.


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